Reinigungsmittel richtig dosieren – weniger ist oft mehr
Viele Betriebe verschwenden bares Geld durch Überdosierung. Dabei reinigt mehr Konzentrat nicht besser – im Gegenteil: Rückstände können Oberflächen verschmieren und das Material angreifen. Richtige Dosierung schont Budget und Umwelt.
Konzentrat verstehen
Profi-Reinigungsmittel sind hochkonzentriert und müssen verdünnt werden. Eine Dosierung von 1:100 bedeutet: 1 Teil Reiniger auf 100 Teile Wasser – also 100 ml auf 10 Liter Wasser. Das macht Konzentrate so wirtschaftlich: Ein 10-Liter-Kanister ergibt bei dieser Verdünnung 1000 Liter gebrauchsfertige Lösung.
Die richtige Menge berechnen
Nutzen Sie einen Dosierbecher oder eine Dosieranlage. Für die meisten Unterhaltsreiniger reichen 25 bis 200 ml auf 10 Liter Wasser. Bei starken Verschmutzungen erhöhen Sie die Dosierung gezielt, statt generell mehr zu verwenden.
Warum Überdosierung schadet
Zu viel Reiniger hinterlässt Rückstände, die Schmutz anziehen und Oberflächen stumpf machen. Bei Wischpflegen entstehen Schlieren. Außerdem belastet überschüssige Chemie das Abwasser unnötig. Die richtige Dosierung ist also auch ein Beitrag zum Umweltschutz.
Tipp: Auf IBC und Großgebinde umsteigen
Wer viel reinigt, fährt mit großen Gebinden günstiger. Ein 1000-Liter-IBC-Container kostet pro Liter deutlich weniger als kleine Kanister. In Kombination mit korrekter Dosierung lassen sich so die Reinigungskosten erheblich senken.